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Vorlage - VO/02/2019/243  

Betreff: Antrag auf Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Harburger Straße", 1. Änderung
- Überschreitung der Baugrenze, Nachträgliche Legalisierung
- Auepark 18-20 in Hanstedt
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen der Gemeinde Hanstedt Vorberatung
26.11.2019 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen der Gemeinde Hanstedt abgelehnt   
Verwaltungsausschuss der Gemeinde Hanstedt Vorberatung
Rat der Gemeinde Hanstedt Entscheidung
17.12.2019 
Sitzung des Rates der Gemeinde Hanstedt zurückgestellt   
07.07.2020 
Sitzung des Rates der Gemeinde Hanstedt ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Lage- und Übersichtsplan  
Ansichten, Schnitte  

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Sachverhalt:

Der Bauherr beantragt für die Legalisierung eines Büros, einer Unterkellerung, einer Lagererweiterung im 1. OG + Spitzboden, eines Schleppdachanbaus sowie eines Containerstellplatzes auf dem Grundstück „Auepark 18-20“ in Hanstedt eine Befreiung von der im B-Plan „Gewerbegebiet Harburger Straße“, 1. Änderung nördlich festgesetzten Baugrenze.

 

Als Begründung für die Überschreitung gibt der Bauherr in seinem Antrag folgendes an:

Überschreitung der nördlichen Baugrenze um 3,00 m mit einem 13,00 m langen und 4,90 m hohen Unterstand.

Die Überschreitung ergab sich aus den örtlichen Gegebenheiten mit dem Höhenunterschied zum benachbarten Flurstück und dem Höhenunterschied zum öffentlichen Graben, der teilweise noch auf dem Grundstück des BH liegt.

Um die Standsicherheit der Fundamente gegen den Graben zu gewährleisten, sind die Winkelstützwände aufgestellt worden, bis ca. 2,0 m über die Baugrenze, nicht 3,0 m.

Die Überschreitung der Baugrenze resultiert aus der Fußlänge der Winkelstützwand gegen die Einzelfundamente der Halle.

Die Aufstellung der WSW dient zudem der Nutzung der Hoffläche als ebene Fläche, die sonst durch die Geländeneigung nicht als Abstellfläche nutzbar wäre. Nach Innutzungnahme hat sich herausgestellt, dass bei Westwindlagen der Regen, Laub und Schnee an der Halle vorbei bis zur Hälfte der Hallenlänge unter das Schleppdach Richtung Süden weht. Dadurch kommt es zu starken Beeinträchtigungen in der Nutzung (Unfallgefahr durch Rutschen auf dem Beton). Um dem entgegen zu wirken, wurde dann die schräge Wandverkleidung vom Wandkopf der WSW zur Dachkante geführt.

Die Höhe der WSW ist damals so hoch gewählt worden, um damit gleichzeitig eine Einfriedung herzustellen.

Da kein Nachbar durch die Überschreitung der Baugrenze beeinträchtigt ist, wird um die Legalisierung der Baumaßnahme gebeten.

 

Der Antragsteller wird zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen der Gemeinde Hanstedt eingeladen, um für ausführliche Erläuterungen sowie Fragen zur Verfügung zu stehen.

 

Es wird empfohlen, der Befreiung zuzustimmen.

 

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Beschlussempfehlung:

Der Rat der Gemeinde Hanstedt beschließt, für die Legalisierung eines Büros, einer Unterkellerung, einer Lagererweiterung im 1. OG + Spitzboden, eines Schleppdachanbaus sowie eines Containerstellplatzes auf dem Grundstück „Auepark 18-20“ in Hanstedt, einer Befreiung zur Überschreitung der im B-Plan „Gewerbegebiet Harburger Straße“, 1. Änderung festgesetzten Baugrenze, zuzustimmen. Die nördliche Baugrenze wird mit einem 13,00 m langen und 4,90 m hohen Unterstand um 3,00 m überschritten.

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Finanzielle Auswirkungen:

Keine. 

 

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Anlage/n:

Lage- und Übersichtsplan

Ansichten, Schnitte

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Lage- und Übersichtsplan (116 KB)      
Anlage 2 2 Ansichten, Schnitte (98 KB)