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Vorlage - VO/01/2013/222  

Betreff: Gutachterverfahren Grundschule Egestorf
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung und Freizeit der Samtgemeinde Vorberatung
05.09.2013 
Sitzung des Ausschusses für Bildung und Freizeit der Samtgemeinde ungeändert beschlossen   
Samtgemeindeausschuss Entscheidung

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen

Sachverhalt:

In der Sitzung des Samtgemeindeausschusses am 13.06.2013 hat Herr Wild vom Stadtplanungsbüro Claussen-Seggelke, Hamburg, ein Konzept für ein hochbauliches Gutachterverfahren für den geplanten Neubau der GS Egestorf durch die Samtgemeinde Hanstedt vorgestellt. Ein ähnliches Projekt hat dieses Büro u.a. für den Neubau der Turnhalle der Mühlenschule in Holm-Seppensen durchgeführt und damit eine transparente Vergabe von öffentlichen Bauaufträgen ermöglicht. Es herrschte Einvernehmen unter den Ausschussmitgliedern, diese Vorgehensweise weiter zu verfolgen.

 

In dem Gutachterverfahren, bei dem es sich um einen ergebnisoffenen kleinen Wettbewerb handelt, können planungsrechtliche Vorgaben und Eckpunkte ebenso mit einbezogen werden, wie fachspezifische Richtlinien, Raumprogramme, funktionelle Anforderungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und sonstige Vorgaben, wie z.B. Energieeffizienz oder Inklusion. Für die teilnehmenden Architekten werden Bearbeitungshonorare ausgelobt. In dem anschließenden Abstimmungsprozess mit Fachleuten und politischen Vertretern kann dann über Themen wie Einbeziehung des Altbaus, Verteilung auf mehrere Baukörper, mehrgeschossige Schule, multifunktionales Schulgebäude, Optimierung des Raumprogramms, Möglichkeit der Nachnutzung, Landmarke am Ortseingang, regionale Bauformen, architektonisches Highlight und vieles mehr diskutiert werden.

 

Die Vorbereitung des Verfahrens und die Programmklärung wird in Zusammenarbeit von Verwaltung und Fachplanungsbüro erarbeitet, das Raumprogramm und weitere funktionale Anforderungen selbstverständlich mit der Schule abgestimmt. Auch die Gemeinde Egestorf wird in diesen Prozess mit eingebunden. Die Vorgaben für den Wettbewerb sowie die Ausarbeitung und Auslobung erfolgt dann durch das Stadtplanungsbüro. Die Samtgemeinde erhält so die Möglichkeit, auf der Grundlage dieses Gutachterverfahrens durch konkurrierende Konzepte verschiedener Architekten, die bestmögliche Lösung für einen zukunftsfähigen Schulstandort Egestorf herauszuarbeiten.

 

Die Kosten für die Verfahrensbegleitung durch das Planungsbüro liegen brutto bei ca. 15.000 €. Das Honorar der Architekten wird sich auf ca. 5.000 € je unterlegenem Anbieter belaufen. Außerdem werden entsprechende Honorare für die Begleitung von Fachleuten in der Jury anfallen, die dann je nach deren Besetzung im Haushalt 2014 bereit gestellt werden müssen.

 


Beschlussvorschlag:

Der Fachausschuss empfiehlt dem Samtgemeindeausschuss, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Für den geplanten Neubau der Grundschule Egestorf wird ein Gutachterverfahren durchgeführt. Mit der Durchführung des Verfahrens wird das Stadtplanungsbüro Claussen-Seggelke, Hamburg, beauftragt.

 


Finanzielle Auswirkungen:

Im Haushalt 2013 wurden 30.000 € für die Planung eines Neubaus für die GS Egestorf veranschlagt.