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Auszug - Vorstellung und Auswertung Zukunftskonzept  

Sitzung des Ausschusses für Zukunft, Soziales, Wirtschaftsförderung und Finanzen der Gemeinde Egestorf
TOP: Ö 10
Gremium: Ausschuss für Zukunft, Soziales, Wirtschaftsförderung und Finanzen der Gemeinde Egestorf Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 27.03.2019 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 22:28 Anlass: Sitzung
Raum: Hotel "Acht Linden"
Ort: 21272 Egestorf, Alte Dorfstraße 1
VO/05/2019/167 Vorstellung und Auswertung Zukunftskonzept
   
 
Status:öffentlich  
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

AV Ott stellt das Zunftskonzept den Anwesenden vor. Änderungen und Aktualisierungen werden durch AM Albers aufgenommen und im Konzept eingepflegt. Das Zukunftskonzept der Gemeinde Egestorf soll das bereits vorhandene Konzept der Samtgemeinde Hanstedt ergänzen. In den einzelnen Arbeitskreisen wurden Leitziele und Maßnahmen entwickelt, diese werden in einem Gesamtarbeitskreis priorisiert und dem Rat vorgelegt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die festgelegten Maßnahmen detailliert ausgearbeitet.

 

Arbeitskreis 1: Wirtschaftliche Entwicklung

Leitziele:

  • Der Tourismus soll als ein wichtiger Bestandteil und maßgeblicher wirtschaftlicher Faktor in unserer Gemeinde erhalten bleiben.
  • Ausbau des naturnahen, nachhaltigen Tourismus in unserer Gemeinde mit Schwerpunkt auf Familientourismus.
  • Bestehende Touristische Bereiche sollen erhalten, und neue Bereiche anhand der identifizierten Bedürfnisse entstehen. Ein besonderes Augenmerk soll hierbei auf jüngere Generationen gelegt werden um unsere Region auch zukünftig zu bewerben.
  • Kooperationen mit angrenzenden Landkreisen und Verkehrsvereinen (Bispingen / Undeloh) sollen angeregt werden.

Kernpunkt: Tourismus

  • Landwirtschaft integrieren in Tourismus
  • Konzept Aquadies erhalten
  • Planung einer Rad Bahn
  • Historische Höfe identifizieren (Tourismus)
  • Maßnahmen entwickeln Modernisieren / Verjüngen von Übernachtungsmöglichkeiten
  • Spielscheune mit Restauration (Auch als Treffpunkt für Jung & Alt)
  • Restaurierung Instandhaltung der Gemeindebänke
  • Gemeindebänke verteilen für ältere Menschen
  • Schaffung von Picknickplätzen innerhalb der Gemeinde

Kernpunkt: Technologie & Fortschritt

  • Weitere Entwicklung der Breitbandmöglichkeiten
  • Entwicklung eines Konzeptes „Solarpark entlang der BAB in Kombi mit Lärmschutzwall“
  • Schilder im Ort Mehrsprachig gestalten.
  • Anwerbung von Technologieunternehmen in unserem Gewerbegebiet.
  • Unternehmen (Tourismus) anwerben wie zum Beispiel: Escape Room / Laser Paintball
  • Online Buchungsmöglichkeit für Kutschfahrten.
  • Entwicklung von Touristischen Applikationen (Apps) Marketing online – Streetview Heide – Google Maps Heide
  • Internetauftritt zur Zimmerbuchung
  • Hausalarmverbund (Nachbarn)
  • Ladestationen für Elektro und Brennstoff aufbauen.

 

BM Schreiber gibt an, dass der Tourismus in der Region schon gut aufgestellt ist und es eher an der Beherbergung scheitert. Die Unterbringung sollte bedacht werden.

 

Arbeitskreis 2:  Daseinsvorsorge/ Infrastruktur

Leitziele:

  • Aufgrund der alternden Bevölkerung in unserer Gemeinde müssen die wichtigsten Dienstleistungen innerhalb unserer Gemeinde erhalten und ausgebaut werden.
  • Hierzu zählen wir im Besonderen den Einzelhandel (Nahversorgung), den Dienstleistungssektor mit Architekten / Notaren sowie zukünftig der komplette Bereich der Pflege und Sozialleistungen wie Friseur, Pflegedienste, Fußpflege und Kosmetik.
  • Die ärztliche Versorgung soll in der Gemeinde sichergestellt werden. Zunächst soll der bisherige Landarzt bei der Suche nach einem Nachfolger unterstützt werden. Sollte kein Nachfolger gefunden werden, sollen Alternativen, wie ein Medizinisches Versorgungszentrum in Betracht gezogen werden.
  • Die Sicherheit unserer Gemeinde soll nach Möglichkeit durch mehr Polizeipräsenz erhöht werden. Zudem sollen Informationsveranstaltungen zum Thema Einbruchsprävention stattfinden.
  • Unsere Gemeindebücherei soll unterstützt und nach Möglichkeit ausgebaut werden, inkl. Sitzgelegenheiten. Als Vergrößerungsmöglichkeit soll die Alte Schule in Betracht gezogen werden. Es soll für jedes Alter ein barrierefreier Zugang sichergestellt werden.
  • Die Mobilität der Bürger der Gemeinde Egestorf soll durch verschiedene Angebote und Maßnahmen erhöht werden. Damit soll zudem eine verbesserte Verbindung zu den Nachbargemeinden insbesondere Orte mit Nahversorgern hergestellt werden.
  • Die Wege sollen barrierefrei gebaut werden. Die letzte fehlende Radwegverbindun zwischen Schätzendorf und Nindorf wird in 2018/ 2019 erstellt. Die vorhandenen Wege sollen in guten Zustand gehalten werden. Über die Nutzung vorhandener Möglichkeiten wie der Heideshuttle und das AST soll besser informiert werden, u.a. in die Einbindung einer Neubürgerbroschüre.
  • Straßen – bessere Instandhaltung, Verkehrsberuhigung, Verkehrsaufkommen an Wochenenden Barfuß Park und bei Umleitungen Autobahn
  • Die Gemeindestraßen sollen nach und nach instandgesetzt und gehalten werden.
  • Zum Thema Energie sollen folgende Möglichkeiten überprüft werden, um eine höhere Unabhängigkeit der Gemeinde von den Anbietern zu erzielen

Priorisierte Maßnahmen:

  • Ausbau/Sicherstellung des Dienstleistungssektors innerhalb der Gemeinde (Friseur, Einzelhandel, Architekten, Notar/ Anwalt, Pflegedienst, Fußpflege und Kosmetik
  • Ausbau der Gemeindebücherei inkl. Sitzgelegenheiten.
  • Instandhaltungsplan für unsere Gemeindestrassen erstellen. Planung von Verkehrsberuhigung
  • Die ärztliche Versorgung soll in der Gemeinde sichergestellt werden. Zunächst soll der bisherige Landarzt bei der Suche nach einem Nachfolger unterstützt werden. Sollte kein Nachfolger gefunden werden, sollen Alternativen, wie ein Medizinisches Versorgungszentrum in Betracht gezogen werden.
  • Die Sicherheit unserer Gemeinde soll durch mehr Polizeipräsenz erhöht werden.
  • Erstellung eines Mobilitätskonzeptes Bürgerbus / Mitfahrerbänke

 

BM Schreiber findet die Ansätze gut und sollten im Dorfentwicklungsprogramm weiterverfolgt werden. Die Ärzteversorgung ist durch den neuen Arzt gesichert, aber vielleicht sollten Synergien gebildet werden.

 

Arbeitskreis 3:  Einwohnerstruktur und Ihre Bedürfnisse

Leitziele:

  • Menschen in sozial schwierigen Situationen Unterstützung zur Verbesserung ihre Lebenssituation anzubieten.
  • Durch ein attraktives Angebot an Wohnmöglichkeiten, Arbeitsplätzen und Zukunftsperspektiven den jungen Menschen eine Möglichkeit bieten ihre Zukunft in der Gemeinde Egestorf zu planen und gestalten.
  • Die aktuellen Bedürfnisse der Jugendlichen zu gewährleisten.
  • Regionales Engagement zum Thema zukünftige Arbeitsplätze schaffen.
  • Bessere ärztliche und medizinische Versorgung innerhalb unserer Gemeinde.
  • Verbesserung der Lebenssituation um altersgerecht gemäß den eigenen Bedürfnissen leben zu können.
  • Wohnortnahes arbeiten ermöglichen! (Handwerker und Gewerbe)
  • Kostengünstige Bauplätze (Anreiz für Familie
  • Neue Wohnmodelle z.B.: Jung kauft Alt überprüfen und integrieren.
  • Erhalt von Hort, Kindergarten, Schule und Nachmittagsbetreuung, Ganztagsbetreuung unter Einbeziehung der Vereine -> Aktivitäten)
  • Nachmittagsbetreuung (Tauschbörse / Leihoma (Opa)
  • Alternative Wohnmöglichkeiten Senioren
  • Handwerkerhaus -> Auszubildende Do it yourself -> Wenig Miete, Gemeinde kauft „alt“ Gebäude für Jung und Alt Projekte
  • Rollstuhlgerechte Wege
  • Haus der Bürger
  • Dafür Sorge tragen, dass Weiterbildung auch ortsnah geschehen kann z.B. VHS
  • Kooperation Ansässige Wirtschaft & Handwerksbetriebe -> Bedarfsabfrage
  • Bestehende Vereine stützen
  • Zusammenführen von Vereinen
  • Ehrenämter wertschätzen danken
  • Angebote an neue Interessen anpassen.
  • Gründung einer Stiftung zur Umsetzung verschiedener Projekte
  • Kulturerhalt (Faslam , Pfingstbaumpflanzen)

Priorisierte Maßnahmen:

  • Themenabende (Treffpunkte) anbieten. Familienfrage, starke Eltern, Starke Kinder..)
  • Rollende Senioren Beratung schaffen.
  • Innerörtliche Freizeitangebote für die Zielgruppe 10-16 Jahre
  • Angebot von Familiengerechten Wohnungen (Größe / Preis), Grundstücke und Wohnungen erstellen
  • Planung eines Mehrgenerationshauses
  • Handwerkerhaus -> Auszubildende Do it yourself -> Wenig Miete um eine Möglichkeit zu bieten, dass Auszubildende aus anderen Städten Ihre Ausbildung in unserer Gemeinde durchzuführen.
  • Fähigkeiten Forum planen
  • Integrationstag Inklusionstag (Schule) Projekte stellen sich vor
  • Tag des Ehrenamtes durchführen um Ehrenamt zu fördern.
  • Freizeitangebote planen (Theaterfahrten, Autokino, Open Air, Dorfspiele, Bingo Abende.
  • Veranstaltungen in der Gemeinde initiieren: Last Night oft the Proms, Weiße Tafeln, Dorfführungen
  • Treffpunkte in den Orten schaffen und/oder reaktivieren
  • Haus der Bürger schaffen
  • Junge Künstler fördern (Musik, Maler) Ausstellungen, Kunstflohmarkt Themenflohmarkt organisieren. Poetry Slam in unseren Gastronomiebetrieben
  • Anbindung der Tauschbörse an Webseite der Gemeinde als zentrale Seite: Wohnangebote / Tauschbörse / Flohmarkt / Nachbarschaftshilfe Jobbörse, Suche und Biete

 

AV Ott hebt besonders den Tag des Ehrenamtes hervor, wo sich bereits ein paar Personen freiwillig gemeldet haben, um diesen zu organisieren.

 

Arbeitskreis 4: Dorfentwicklung

Leitziel Ortskern

  • Der Ortskern der Gemeinde Egestorf soll eine lebendige Begegnungsstätte für alle Generationen unserer Gemeinde sein.
  • Ortsbildprägende Gebäude und Elemente sollen auch bei einer Innenverdichtung erhalten bleiben.
  • Eine gesunde gewachsene Einzelhandelslandschaft und Gastronomie sollen erhalten bleiben
  • Neu entstehende Gebäude sollen sich nahtlos in Design und Qualität der Umgebung anpassen.
  • Leerstand soll vermieden werden

Leitziel Gewerbegebiet:

  • In der Gemeinde Egestorf sollen ausschließlich die vorhandenen Gewerbegebiete an der Autobahn plus der geplanten Erweiterung genutzt werden, da diese am wenigsten Einfluss auf das Leben der Gemeinde hat.
  • Ein besonderes Augenmerk soll auf Lärm, Emission, Immission und Lärmschutz gelegt werden.
  • Die Schwerpunkte der Gewerbeansiedlungen sollen auf qualitative Arbeitsplätze und

Umweltverträglichkeit ausgerichtet werden.

  • Die architektonische Gestaltung auch der Gewerbeimmobilien soll sich an das typische Ortsbild halten.

Leitziel Ortsgestaltungssatzung:

  • Die Ortsgestaltungssatzung soll erhalten bleiben, um den Charakter der Gemeinde zu bewahren. Dabei sollte aber eine regelmäßigere Weiterentwicklung der Satzung

stattfinden, um die technischen und baulichen Fortschritte berücksichtigen zu können.

  • Zusätzlich soll aber auch eine gewisse Flexibilität möglich sein, solange diese dem Dorf Bild nicht entgegensteht.

 

Die Änderungen und Aktualisierungen werden im nächsten Ausschuss zur Verfügung gestellt und ein Maßnahme Katalog komprimiert. Dieses Konzept kann als Leitfaden für das Dorfentwicklungsprogramm eingesetzt werden.

 

 

 


Kein Beschluss notwendig.