Inhaltsbereich

Ratsinformationssystem

Auszug - Einrichtung von Gesamtschulen im Landkreis Harburg - Sicherung des Schulstandortes Hanstedt - Resolution an den Landkreis Harburg  

Sitzung des Rates der Samtgemeinde Hanstedt
TOP: Ö 9
Gremium: Rat der Samtgemeinde Hanstedt Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 16.06.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 20:12 - 22:00 Anlass: Sitzung
Raum: Hotel "Zur Heidschnucke" - Atrium
Ort: 21271 Asendorf, Zum Auetal 14
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Die Beratung zu diesem TOP erfolgt in nichtöffenlicher Sitzung

RM Frau Cohrs hält es für sehr wichtig, dass die Samtgemeinde Hanstedt Stellung zum Schulstandort Hanstedt beziehe.

 

RM Leben erklärt, mit der Resolution müsse deutlich werden, dass die Samtgemeinde Hanstedt um den Schulstandort Hanstedt kämpfe. Grundsätzlich die Einrichtung einer Gesamtschule sehr begrüßenswert, aber in unmittelbarer Nähe zum Neubau der Haupt- und Realschule in Hanstedt sei der Standort Jesteburg nicht vertretbar.

 

RM Tomforde sieht die Entwicklungschancen für Hanstedt als vertan an, wenn der Schulstandort für die Gesamtschule Jesteburg heiße. Die Samtgemeinde Hanstedt müsse argumentativ auf den Landkreis zugehen. Kein Bürger würde es verstehen, wenn die neue vor der Einweihung stehende Schule in Hanstedt leer stehen und ausbluten würde.

 

RM Kühl äußert ebenfalls sein Unverständnis zum Schulstandort Jesteburg.

 

Es ergeht folgender

Beschluss:

Beschluss:

Der Rat der Samtgemeinde Hanstedt beschließt folgende Resolution:

 

Der Rat der Samtgemeinde Hanstedt begrüßt das Vorhaben des Landkreises Harburg, dem überzeugend vorgetragenen und festgestellten Elternwunsch zu entsprechen und von den Möglichkeiten des Nds. Schulgesetzes dadurch Gebrauch zu machen, dass das schulische Bildungsangebot durch Einrichtung der Schulform der „Integrierten Gesamtschule“ im Kreisgebiet ergänzt wird.

 

Der Rat der Samtgemeinde Hanstedt ist sich sicher, dass bei der Standortwahl für eine Integrierte Gesamtschule (IGS) durch Abwägung von Vorteilen und Nachteilen der einzelnen Standorte auch im Hinblick auf Investitionskosten, Betriebskosten, Schülertransportkosten, mögliche Nutzung vorhandener Schulanlagen, demografische Entwicklung sowie Auswirkungen auf Lebensqualität und kommunale Entwicklungen sachkundig und sachverständig entschieden wird.

 

Dem Rat der Samtgemeinde Hanstedt muss eine Standortentscheidung unverständlich bleiben, die den Standort der Haupt- und Realschule Hanstedt gefährdet, wie dies die Entscheidung zugunsten eines IGS-Standortes Jesteburg nach allen Feststellungen bedeuten würde. Der Fortbestand einer weiterführenden Schule in Hanstedt ist für Kinder der zweitgrößten Flächengemeinde im Landkreis Harburg unabdingbar; eine Standortgefährdung würde im krassen Widerspruch zu der mit großen Aufwand und Engagement betriebenen Eigenentwicklung der Samtgemeinde Hanstedt stehen.

 

Der mit hohen Investitionskosten verbundene Neubau der Haupt- und Realschule Hanstedt steht unmittelbar vor seiner Einweihung. Ein künftiger Leerstand eines vor der Einweihung stehenden Schulneubaus infolge einer verfehlten Standortentscheidung für eine Integrierte Gesamtschule, wäre als Musterbeispiel einer kommunalen Investitionsruine keinem Bürger verständlich zu machen.

 

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen:

26

Nein-Stimmen:

  0

Enthaltungen:

  0